Online-Marketing

Neben dem klassischen Marketing ist das Online-Marketing von besonderer Bedeutung. Das Online-Marketing nutzt die neuen Möglichkeiten der Online-Kommunikation über elektronisch vernetzte Informationstechnologien. Nachfolgend werden einige Online-Marketingmöglichkeiten beschrieben.

Rubrik auf Stadtwebseite hinzufügen

Als erstes sollte die verantwortliche Stelle für den redaktionellen Teil des Internetauftritts der Stadt eine neue Rubrik eröffnen, die Informationen über das Stadtmail-Portal enthält. Wichtig ist hierbei, dass die Funktionen des Stadtmail-Portals und deren Vorteile für die Bürger und Institutionen beschrieben werden. Mit Hilfe von Screenshots kann das Community-Konzept veranschaulicht werden. So können sich die potentiellen Mitglieder schon vor der Registrierung einen Eindruck verschaffen und sind eher bereit, den Registrierungsprozess auf sich zu nehmen. Empfehlenswert ist auch ein dauerhafter Login-Bereich auf der Startseite der Stadtwebseite.

Werbebanner schalten

Weiterhin sollten Werbebanner auf Webseiten geschaltet werden, die thematisch in Zusammenhang mit der Stadt stehen. Banner sind elektronische Werbeflächen, die meist gegen Entgelt auf anderen Webseiten platziert werden. Klickt man auf diese Banner, gelangt man direkt zur werbenden Seite. Dieses könnte auf den Seiten der angeworbenen Kooperationspartner (s. Kapitel 5.1), wie zum Beispiel Anbieter regionaler Inhalte, geschehen.

Stadtnewsletter zur Informationsübermittlung verwenden

Ein anderes Instrument des Online-Marketings ist der Newsletter. Ein Newsletter ist eine regelmäßige Content-Übermittlung per E-Mail an Nutzer, die diesen vorher abonniert haben. Bietet die Stadt auf ihrer Online-Präsenz einen Newsletter an, sollte ein Abschnitt dem neuen Stadtmail-Portal und dessen Funktionalitäten gewidmet werden. Ein Link auf das Portal ergänzt den Abschnitt und führt zu einer einfachen Weiterleitung der Leser auf das neue Portal.

Bestehenden Datenbestand verwenden

Hat die Stadt bereits im Vorhinein bei angebotenen Gewinnspielen oder Online-Bestellungen von Stadtprospekten, Ermäßigungskarten wie zum Beispiel Familienpässe, usw. einen Datenbestand aufgebaut, kann auch dieser genutzt werden, um per E-Mail Informationen über das Portal zu verbreiten.

Vereine, Verbände und Institutionen informieren

Ein besonderes Angebot des Stadtmail-Portals ist die Unterstützung der Kommunikation zwischen Vereinen, Verbänden und Institutionen sowie deren Mitglieder. Damit die Organisationen auf dieses Angebot aufmerksam werden, sollte die Stadt ein Anschreiben per Post oder E-Mail mit einer Vorstellung der Portalfunktionen an die jeweiligen Vorstände senden. Besonders sollte hier auf den Veranstaltungskalender eingegangen werden. Postadressen sowie zugehörige E-Mail-Adressen können aus dem Vereins- und Verbandsverzeichnis der Stadt entnommen werden. Im Anhang des Leitfadens ist ein Vorschlag eines solchen Anschreibens zu finden (s. Anhang A-1 Musteranschreiben).

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