Einführung

Online-Communitys als „gelebtes Web 2.0“ sind stark im Kommen. Entstanden im privaten Bereich halten sie mehr und mehr Einzug in Unternehmen und Institutionen, in denen sie als professionelles Marketing- und Kommunikationsmittel eingesetzt werden.

Die Idee hinter diesem Konzept existierte schon kurz nach Entstehung des World Wide Web durch den WWW-Begründer Bernes-Lee, der schon damals die Vision hatte, dass jeder mit Hilfe eines Systems sein Wissen preisgeben und Informationen Anderer erfahren kann. Es sollten sich alle an dem System beteiligen und das WWW sollte die Kommunikation zwischen diesen ermöglichen. Allerdings bedurfte es dieser Vision erst technologischer Weiterentwicklungen und gleichzeitig einer kostengünstigeren Nutzung dieser. Massiv erhöhte Datenübertragungsraten, sinkende Hardware- und Nutzungskosten und damit verbunden ein stark wachsender Anteil von Haushalten in Deutschland mit einem Internetanschluss waren Voraussetzungen des Web 2.0 und damit verbundener Geschäftsmodelle. Die heute einschlägigen Web 2.0-Plattformen YouTube, Facebook und studiVz basieren auf dem Community-Gedanken, die Nutzer sind Konsumenten und Produzenten von Informationen in einer Person. Die Plattform Online-Community ist aus der Net-Economy nicht mehr wegzudenken.

Communitys sprechen eine große Anzahl von Menschen  mit unterschiedlichen Zielsetzungen an, die sich in der Community räumlich und zeitlich frei bewegen können. Sie ergänzen den Marketing-Mix von Unternehmen und Institutionen, indem sie dazu beitragen, dass Unternehmen und Institutionen auf der einen Seite sowie Interessenten und Bürger auf der anderen Seite enger zusammenwachsen, sich gegenseitig bereichern und voneinander profitieren.

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